Alpenüberquerung

„Auf Hannibals Spuren über die Alpen“

Nein, Elefanten haben wir nicht mitgenommen! Dafür jedoch Müsliriegel und kleine putzige Mini-Salamis, die „Papa“ Schilbach sehr gerne mag. Wir, das sind zwei Lehrer der Freien Christlichen Gesamtschule, die einen Probedurchlauf für eine mögliche Klassenfahrt in der Oberstufe durchgeführt haben und dafür in die Schweizer Alpen gefahren sind. Aber wie simuliert man ca. 30 hoch motivierte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler? Nun: Man nehme zwei ältere Herren jenseits der 40 und deren mehr oder minder alte Töchter, packe die Rucksäcke voll und starte auf der Schweizer Seite der Alpen auf ungefähr 1700 Meter Höhe. Von dort laufe man den Spuren so großer Männer wie Hannibal und Napoleon hinterher und begebe sich ohne über Los zu gehen auf den St. Bernhard Pass. Dort warten ungemein freundliche Mönche mit einem heißen Tee und einem wirklich schmackhaften Essen. Von dort geht es dann am nächsten Morgen etwas steif und ungelenkig weiter nach Italien hinein. Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Papa Schilbach und ich sind keine 20 mehr, obwohl wir auf den Fotos fast so aussehen...An wilden Eseln und Walnussbäumen vorbei stößt man dann tief ins liebreizende Aoste-Tal vor. Genächtigt wird in kleinen Pensionen und die Abende verbringt man bei leckerem Essen und fröhlichen Gesängen. 

In Aosta angekommen, genießen wir einen echten italienischen Espresso und die letzten Überreste der Römer, die irgendwie schneller waren als wir. Aber egal! Diese Tage werden wir nicht so schnell vergessen und wir hoffen, dass wir diesen Traum im nächsten Jahr noch einmal wiederholen dürfen. (Pete Scholich)