„Die Dreigroschenoper“

Dass der Haifisch Zähne und Macheath ein Messer hat, erfuhr der Deutsch-LK der Q1 am 11. Dezember beim Besuch der „Dreigroschenoper“. Zwar verlangte das Düsseldorfer Schauspielhaus etwas mehr für ein Ticket als drei Groschen wie einst Bertold Brecht. Dank unserer engen Kooperation mit dem D’haus erhielten die Schülerinnen und Schüler stark vergünstigte Karten für sehr gute Plätze.

Und wie kam die Inszenierung an? Lena  zeigte sich unsicher, ob Brecht die Aufführung genossen hätte. Die Aufführung war schrill, voll anarchischer Kraft und lebte von Spiel- und Sangfreude. Gelacht wurde viel. So manchen brachte das Gebotene in die Nähe seine Grenzen. Ob das gut oder schlecht ist, liegt im Auge des Betrachters. Wir erlebten einen denkwürdigen Abend, der uns die Atmosphäre der Weimarer Republik erahnen ließ. Wir verließen das Haus und dachten an Brechts berühmte Worte: „Und so sehen wir betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen.“

Dr. Holger Braune